BALKANFILMTAGE

Der Balkan bietet noch viel mehr als sehenswerte Filmkulissen und lockt nicht nur auswärtige Filmemacher an.
Auch die Balkanstaaten selbst verfügen über eine junge und ambitionierte Filmindustrie, die immer wieder aufsehenerregende Produktionen hervorbringt und die es hierzulande – gemäß dem diesjährigen Motto – noch zu entdecken gibt.
Alle Filme werden, sofern in der Beschreibung nicht anders angegeben, in der Originalsprache mit englischen Untertiteln gezeigt. mmm





Two Schools - Dokumentarfilm von Srdjan Sarenac BiH, HR, SRB -  2017, 43 min.

Nach dem Ende des Krieges in Bosnien wurde das Gymnasium in Travnik zwei geteilt: in der linken Hälfte werden die bosnischen, in der rechten die kroatischen Schüler unterrichtet.  In der Mitte des Hofes ist ein Zaun der jeden Kontakt verhindert. Nur einmal im Jahr treffen sich die Schüler: beim Fußball-Wettbewerb vor Weihnachten.






Open cage (Otvoreni Kavez) - Spielfilm von Sinisa Galic SRB, DE - 2015, 72 min.

Anna (Leni Wesselman), eine junge Fotografin aus Berlin, reist nach Belgrad um eine Fotoreportage zu produzieren.
Durch den charismatischen Taxifahrer Džeki (Nenad Okanovic) lernt sie die introvertierte Aushilfskellnerin Maja (Jelena Rakocevic) kennen, deren sehnlichster Wunsch ein Neuanfang im Ausland ist.
In der Hoffnung, Anna könnte ihr bei der Verwirklichung ihres Traumes helfen, lässt sich Maja bereitwillig fotografieren - ohne zu ahnen, dass sie die Protagonistin einer Reportage ist.


OPEN CAGE (TRAILER) from Siniša Galić on Vimeo.

Sinisa Galic





My Own Private War - Dokumentarfilm von Lidija Zelović NL - 2016, 57 min.

Vor 20 Jahren ist die Serbin Lidija Zelović mit ihrer Familie aufgrund des Bürgerkrieges auf dem Balkan von Sarajevo in die Niederlande geflohen.
Heute kehrt sie zurück, um Versöhnung zu suchen, doch in den Köpfen der Menschen hat der Krieg nie aufgehört.
Konfrontiert mit nationalistischer Aggression und Hass sieht sie sogar die Opfer Geschichte ihrer eigenen Familie bröckeln: ihr Cousin war Scharfschütze und tötete aus einem Hinterhalt.

My Own Private War - TRAILER-HD from Taskovski Films on Vimeo.




„Žaba“ , 2017, 78 Min., von Elmir Jukić, mit Emir Hadzihafizbegovic

Ein unter posttraumatischer Belastungsstörung leidender Mann findet nach dem Bosnienkrieg keinen Frieden.

Samstag, 24. FEBRUAR 2018, 19:30 Uhr
Gabriel Filmtheater, Dachauer Straße 16

Tickets an der Abendkasse erhältlich






“Kada dodju svinje”, 2017, Doku, 72 min. von Biljana Tutorov / UT Engl.

Ihrer Enttäuschung über die Politik auf dem Balkan, lässt Hausfrau Dragoslava Taten folgen.

Donnerstag, 01. März 2018, 14:00 Uhr
Carl-Amery-Saal im Gasteig, Rosenheimerstr. 5








„Go West“, 2005, film, 97 min. von Ahmed Imamović / UT Engl.

Die Liebesgeschichte zwischen einem Bosnier und einem Serben in Zeiten des Bosnienkrieges.

Donnerstag, 01. März 2018, 16:00 Uhr
Carl-Amery-Saal im Gasteig, Rosenheimerstr. 5








„Liberation Day“, 2016, Dokumentarfilm, 100 min. von Ugis Olte, Morten Traavik / UT Engl.

Die slowenische Band LAIBACH darf als erste ausländische Musikgruppe in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang spielen.

Donnerstag, 01. März 2018, 18:00 Uhr
Carl-Amery-Saal im Gasteig, Rosenheimerstr. 5








„Inventur - Metzstr.“, 1975, Dokumentarfilm, 9 min. von Želimir Žilnik / UT Engl. 1975.

In der Metzstr. 11 im Zentrum Münchens wohnen überwiegend Gastarbeiter. Während sie die Treppen herunterkommen, stellen sie sich vor.

Donnerstag, 01. März 2018, 20:00 Uhr
Carl-Amery-Saal im Gasteig, Rosenheimerstr. 5





„Otvoreni kavez“, 2015, Spielfilm, 68 min. von Siniša Galić / UT Engl.

In der Hoffnung, die Fotografin Anna könnte ihr bei der Verwirklichung ihres Traumes helfen, lässt sich Maja bereitwillig fotografieren - ohne zu ahnen, dass sie die Protagonistin einer Reportage ist





„Home“, 2017, Dokumentarfilm, 40 min. von Zdenko Jurilj / UT Engl.

Viele Familien in Kroatien verlieren ihre Wohnungen, da sie es nicht schaffen, die Bankkredite zu bedienen.

Freitag, 02. März 2018, 18:00 Uhr
Carl-Amery-Saal im Gasteig, Rosenheimerstr. 5





„Halo München“, 1967, Dokumentarfilm, 14 min. von Krsto Papić / UT Engl.

Das dalmatinische Hinterland ändert sich mit der Ankunft der zurückkehrenden Gastarbeiter und den Dingen, die sie mit bringen: Autos, Radios und neue Lebensart.


„My own private war“, 2016, Dokumentarfilm, 57 min., von Lidija Zelović / UT Engl.

Vor 20 Jahren ist die Regisseurin wegen des Bürgerkrieges aus Sarajevo geflohen.
Konfrontiert mit nationalistischer Aggression und Hass sieht sie heute sogar die Opfer Geschichte ihrer eigenen Familie bröckeln: ihr Cousin war Scharfschütze und tötete aus einem Hinterhalt.




 
„Requiem for Mrs. J“, 2017, Spielfilm, 93 min. von Bojan Vuletić / UT Engl.

Frau J. möchte Selbstmord begehen, leider gibt es in ihrer Familie noch einige Probleme, die sie nicht ungelöst lassen kann.
Eine schwarze Komödie über die Macht des Alltags

Freitag, 02. März 2018, 20:00 Uhr
Carl-Amery-Saal im Gasteig, Rosenheimerstr. 5



Requiem For Mrs J. - trailer (English Subs) / black comedy by Bojan Vuletic from SOUL FOOD FILMS on Vimeo.






„Svukuda“, 2017, 71 min., Doku von Nedžad Begović

Samstag, 03. März 2018 2018, 14:00 Uhr
Carl-Amery-Saal im Gasteig, Rosenheimerstr. 5






Kurzfilmblock – Spielfilme und Dokus über und aus dem Kosovo

Samstag, 03. März 2018 2018, 16:30 Uhr
Carl-Amery-Saal im Gasteig, Rosenheimerstr. 5






„Spezielle Züge“ - Dokumentarfilm, 1972, 16 min. von Krsto Papić / UT Engl.

Nach einer gründlichen medizinischen Untersuchung durch die Deutsche Delegation dürfen jugoslawische Bürger als Gastarbeiter nach Deutschland in speziellen Zügen reisen.

Samstag, 03. März 2018 2018, 19:00 Uhr
Carl-Amery-Saal im Gasteig, Rosenheimerstr. 5



„Two Schools“, Dokumentarfilm, 2017, 47 min., von Srđan Šarenac / UT Engl.

Nach dem Ende des Krieges in Bosnien wurde das Gymnasium in Travnik in zwei geteilt: in der linken Hälfte werden die bosnischen, in der rechten die kroatischen Schüler unterrichtet.





„Men don’t cry“, 2017, Doku, 100 min., Alen Drljević

Sonntag, 18. März 2018, 19:00 Uhr
Gabriel Filmtheater, Dachauer Straße 16

Tickets an der Abendkasse erhältlich



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