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Podiumsdiskussionen

Im Rahmen der Reihe „Lange Spuren der Flucht“ wollen wir untersuchen wie und warum die Vertriebenen und die Fluchtenden ihre Heimat verlassen und wie sie eine neue finden. Ihre Schicksale offenbaren zum einen, was man besser machen könnte und was die Konsequenzen der mangelhaften Integration sind; zum anderen wie groß und wie wichtig der Beitrag der Migranten für unsere Gesellschaft ist, deren Teil sie werden und in der sie Spuren hinterlassen – gerade im Bereich der Kultur.


Freitag, 24. März 2017

19:00 Podiumsdiskussion „Der lange Schatten des Krieges“ mit Prof. Dr. Florian Bieber, Dr. Konrad Clewing und Sadija Klepo.
Moderatorin: Dr. Monika Kleck
Ort: Kulturhaus Milbertshofen, Curt Mezger Platz 1, München


Ruzmira Tihić KadrićTihic Kadric Ruzmira

Generalkonsulin Bosnien und Herzegowinas in München, ist Diplomjuristin. Sie arbeitete lange im Rechtswesen. Bevor sie die Stelle der Generalkonsulin annahm, war sie 15 Jahre im Staatsministerium für Menschenrechte und Geflüchtete,  wo sie den Bereich Diaspora führte.

 

 


Dr. Hans-Georg Küppersdr hans1

Dr. Hans-Georg Küppers (geb. 1954, aufgestellt von der SPD) ist der Kulturreferent der Landeshauptstadt München. Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Pädagogik in Bonn arbeitete er im Ruhrgebiet im Bereich Kultureller Bildung auf verschiedenen Positionen. Seit Juli 2007, als der Kulturreferent der Landeshauptstadt München, ist er zuständig für die städtischen Museen, Theater, Bildungseinrichtungen und die Münchner Philharmoniker.


Diana StachowitzDianaStachowitz

Die SPD-Abgeordnete Diana Stachowitz ist seit 2008 Mitglied des Bayerischen Landtags für den Stimmkreis München-Moosach (105) und den Betreuungsstimmkreis Ingolstadt. Ihre politischen Schwerpunktthemen der Legislaturperiode 2013 – 2018 liegen in den Bereichen Kirche, Europa und Sport. Sie ist sport- und kirchenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und stellvertretende Vorsitzende des Landessportbeirats. Diana Stachowitz gehört dem Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie regionale Beziehungen und dem Ausschuss für Eingaben und Beschwerden des Bayerischen Landtags an.


Prof. Dr. Florian BieberDr. Bieber

Florian Bieber ist Professor für Südosteuropa und Leiter des Zentrums für Südosteuropastudien an der Karl Franzens Universität Graz. Er hat am Trinity College (USA), der Universität Wien und der Central European University (Budapest) Geschichte und Politikwissenschaft studiert. Er hat fünf Jahre für das Europäische Zentrum für Minderheitenfragen in Sarajevo und Belgrad gearbeitet und war Lecturer für osteuropäische Politik an der Universität Kent (Großbritannien). Er war Gastprofessor u.a. an der Cornell Universität, Central European University, sowie den Universitäten Bologna und Sarajevo. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Zeitgeschichte und die politischen Systeme Südosteuropas, sowie Demokratisierung und ethnische Konflikte.


Dr. Konrad ClewingDr. Clewing

Konrad Clewing studierte Neuere und neueste Geschichte, Geschichte Osteuropas und Volkswirtschaftslehre in München, Wien und Zagreb. Er promovierte 1997 an der Ludwig-Maximilians-Universität München über das Vordringen der habsburgischen Staatlichkeit in die Gesellschaft Dalmatiens und die dadurch mit ausgelösten Nationsbildungsprozesse in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seit 2006 ist er gemeinsam mit dem jeweiligen Institutsdirektor Herausgeber der Südost-Forschungen und der Südosteuropäischen Arbeiten, seit 2010 auch Mitherausgeber des Handbuchs zur Geschichte Südosteuropas.

Geboren 1949 in Hermagor, Kärnten. Studium der Geographie und Ethnologie an der Universität Wien, Promotion 1979, 1998 Habilitation an der Universität Klagenfurt. Seit 1977 Kartenredakteur beim Atlas der Donauländer; seit 1989 Chefredakteur des Atlasses Ost- und Südosteuropa, einer in Nummern erscheinenden Kartenserie, 2001-2005 Direktor des Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Instituts, seit 2007 am Institut für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Kartographische Ortsnamenkunde (AKO). Regelmäßige Lehrtätigkeit an den Universitäten Wien, Klagenfurt, Klausenburg und Rijeka. Schriftleiter der Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft (MÖGG) und Mitglied der Herausgeberkomitees zahlreicher internationaler Fachzeitschriften.


Sadija Klepo

1992 floh Sadija Klepo aus dem damaligen Kriegsgebiet Bosnien-Herzegowina mit ihrem Mann und ihren drei Kindern nach Deutschland und gründete gleich eine Flüchtlingsinitiative, die in frau sadija klepokürzester Zeit zum Ausgangspunkt von Hilfe von Mensch zu Mensch e.V. wurde.

Seither ist Sadija Klepo die treibende Kraft für alle Maßnahmen und Aktivitäten des Vereins. Sie hat dessen programmatischen und zukunftsweisenden Aktivitäten entwickelt, in die Wirklichkeit umgesetzt und zugleich mit Tatkraft, Intellekt, Überzeugung von der Notwendigkeit der alle nationalen und sozialen Grenzen überschreitenden Arbeit und ihrem unbeugsamen Mut als Ausländerin in Deutschland Maßstäbe gesetzt. 

2007 wurde sie einstimmig zur Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt. Für ihre Aktivitäten und unermüdliches Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2003 erhielt sie die „Goldene Brücke“, 2010 die „Europa-Medaille“ des Freistaats Bayern und 2015 die Bundesverdienstkreuz am Bande“.


Dr. Monika KleckMonika Kleck small

Ansprechpartnerin für Rumänien, Moldawien, Mazedonien und Albanien bei Renovabis e.V. (Osteuropahilfswerk der katholischen Kirche, Freising)

 

 

 

 

 


Samstag, 25. März 2017

15:00 Uhr Bildpräsentation von Andreas Keiser mit dem Titel: "Der Balkan ist spannend: 10 Orte, die Sie unbedingt gesehen haben sollten"
16:30 Uhr Vortrag „Der Balkan blutet aus" - Migration und die Folgen - auch aus der Sicht der Herkunftsländer“ - Prof. hc. Dr. Univ.-Doz. Peter Jordan
Ort: Kulturhaus Milbertshofen, Curt Mezger Platz 1, München


Andreas KeiserAndreas Keiser

Andreas Keiser, Diplom-Volkswirt und Journalist, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Balkanraum. Gemeinsam mit seiner Frau Jenny hat er alle Länder bereist. Von 2002-2012 war er Präsident der Deutsch-Bulgarischen Vereinigung in Bayern. Dem Vorstand gehört er bis heute an.

Die Balkanländer haben Touristen viel zu bieten. Bekannt sind die kroatische Adria-Küste mit der „Perle“ Dubrovnik, die Bucht von Kotor in Montenegro und Sofia, die Hauptstadt von Bulgarien. Aber es gibt  noch viel mehr zu entdecken. Andreas Keiser zeigt seine zehn Highlights auf dem Balkan – darunter ein abgelegenes Kloster, die ältesten Seen Europas, ein duftendes Tal und eine Hauptstadt, die sich in wenigen Jahren ein ganz neues Gesicht gegeben hat.


Prof. hc. Dr. Univ.-Doz. Peter JordanProf Jordan

Prof. hc. Dr. Univ.-Doz Peter Jordan. Geboren 1949 in Hermagor, Kärnten. Studium der Geographie und Ethnologie an der Universität Wien, Promotion 1979, 1998 Habilitation an der Universität Klagenfurt. Seit 1977 Kartenredakteur beim Atlas der Donauländer; seit 1989 Chefredakteur des Atlasses Ost- und Südosteuropa, einer in Nummern erscheinenden Kartenserie, 2001-2005 Direktor des Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Instituts, seit 2007 am Institut für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Kartographische Ortsnamenkunde (AKO). Regelmäßige Lehrtätigkeit an den Universitäten Wien, Klagenfurt, Klausenburg und Rijeka. Schriftleiter der Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft (MÖGG) und Mitglied der Herausgeberkomitees zahlreicher internationaler Fachzeitschriften.


Dienstag, 28. März 2017

21:00 Uhr Gespräch: „25 Jahre später – der lange Schatten des Krieges“ mit Danis Tanović (angefragt) und Andrea Rudert. Moderation: Oliver Tataru
Ort: Gabriel Filmtheater, Dachauer Straß e 16, 80335 München


Mittwoch, 29. März 2017

20:30 Uhr Diskussion mit Ines Tanović (angefragt) und Andrea Rudert.
Ort: Gabriel Filmtheater, Dachauer Straße 16, 80335 München


ines tanovic

Ines Tanovic

Ines Tanović, geboren 1965 in Sarajevo. Hat einen Diplom Abschluss in Dramaturgie an der Akademie für szenische Kunst.

Sie hat bei mehreren Filmen, die sich zwischen den Kritikern bemerkbar gemacht hatten, Regie geführt und zugleich das Szenarium verfasst. Teilsegmente der Regie, des weltweit an über 35 Filmfestivals gezeigten Films Omnibus, übernahm Frau Tanovic.

Außerdem ist sie Autorin mehrerer Dokumentarfilme, einer großer Anzahl an zweckgebundener Filme wie auch Werbungen.


Sonntag, 2. April 2017

20:00 Uhr „Eine musikalische Reise durch den Balkan“
Elvira Hasanagic (sopran) und Tatjana Blome (piano)
Ort: Kleiner Konzertsaal im Gasteig, Rosenheimerstr. 5, München 

Kulturtag „Möglichkeitsräume“
12:00 bis 19:00 Uhr

Vortrag von dem Kreisheimatpfleger Dr. Norbert Göttler
Ort: Forsthaus „Mühlthal“, Mühltal 124, 82319 Starnberg


Montag, 3. April 2017

21:30 Uhr „ Kultureller Beitrag der Migranten in der Gesellschaft“, mit Prof. Dr. Burcu Dogramaci
Ort: Gabriel Filmtheater, Dachauer Straße 16, 80335 München


Mittwoch, 5. April 2017Savez Logorasa

18:00 Uhr „Unsichtbare Narben“ – Vergewaltigung als Kriegsverbrechen
Vortrag + Film + Diskussion - Verein der Lagerinsassen aus Bosnien-Herzegowina (Jasmin Mesković und Suada Nozić)
Ort: Black Box im Gasteig, Rosenheimerstr. 5, München


Armin Smailović

Armin Smailovic Foto by Maurice Weiss small

Mittwoch, 5. April 2017

Armin Smailović (*1968) studierte an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München. Seinen ersten Auftrag hatte er während des Krieges in Kroatien und arbeitete dort von 1991-­93. Seither setzt er sich intensiv mit Nachkriegsgesellschaften und politischen Fragen auseinander. Seine Reportage- und Portraitfotografien wurden unter anderem 2014 mit dem renommierten Hansel-Mieth Award und dem Förderpreis der Stadt München, sowie zweimal beim LEAD Award in Hamburg ausgezeichnet.

Ort: Black Box im Gasteig, Rosenheimerstr. 5, München


Dr. Norbert GöttlerDr. Norbert Göttler

Sonntag, 2. April 2017

Dr. Norbert Göttler, geboren 1959 in Dachau/Oberbayern. Freier Publizist, Schriftsteller und Fernsehregisseur. Studierte in München Philosophie, Theologie und Geschichte (Promotion zum Dr.phil. 1988 im Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte). Regieausbildung bei Hörfunk und Fernsehen des Bayerischen Rundfunks. Hauptamtlicher Bezirksheimatpfleger von Oberbayern (seit 2012). Ordentliches Mitglied des deutschen PEN-Zentrums, der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Wien) und des Münchner Presse-Clubs. Mitglied der Literatenvereinigung „Münchner Turmschreiber“.
Schreibt Romane, Lyrik, Sach- und Drehbücher.

Ort: Forsthaus „Mühlthal“, Mühltal 124, 82319 Starnberg


Elisabeth CarrElisabeth Carr 3 Foto by Johanna Schlüter small

Sonntag, 2. April 2017

Der Wandel ist die Gestalt. Elisabeth Carr, Gründerin der KunstRäume am See, geboren 1959 in Garmisch-Partenkirchen, aufgewachsen in Starnberg. Nach dem Abitur, Studium der Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Resozialisierung und Rehabilitation - München und Melbourne. 1987 -1989 Berufstätigkeit in der Kinder-und Jugendpsychiatrie, Heckscher Klinik, Abteilung Rottmannshöhe a. Starnberger See und Max Planck Institut für Psychiatrie, München. Ausbildung der Gestalttherapie nach Fritz Perls. Seit 1989 Psychosoziale Beratung und Gestalttherapie in freier Praxis. 2005 wird das Kulturatelier "KunstRäume am See" in Zusammenarbeit mit Ariane von Hofacker begründet, seit 2007 von ihr in künstlerischer Leitung weitergeführt in mehr als 100 Kunsträumen im Fünf Seen- Land.
2012 Tassilopreis der Süddeutschen Zeitung.

 

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