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LITERATURTAG mit Safeta Obhodjas („Die Bauchtänzerin“), Isabella Feimer („Der afghanische Koch“) und Ilir Ferra („Magnus“)

Sonntag, 26. März 2017

Moderation: Denijen Pauljevic

Ort: Presseraum im Gasteig, Rosenheimerstr. 5, München


SAFETA OBHODJAS, (www.safetaobhodjas.de) wurde 1951 in Pale, nahe Sarajevo, in eine bosnisch-muslimischen Familie hineingeboren. Sie hat in SafetaObhodjasSarajevo studiert und gearbeitet, mit ihrer Familie in Pale gelebt. In den Achtzigern erschienen ihre ersten Erzählungen und Hörspiele. In ihren Werken stellte sie moderne Frauen Bosniens vor, mit ihrer ganzen Zerrissenheit zwischen Moderne und Tradition in einer patriarchalischen Gesellschaft. Ende 1992 musste sie, unter Druck der serbischen Nationalisten, ihre Heimat verlassen. Seitdem lebt sie in Deutschland, in Wuppertal, und hat ihre schriftstellerische Tätigkeit zweisprachig, Bosnisch/Deutsch, fortgesetzt. Sie setzt sich für die besseren Ausbildungschancen der Migrantinnen in Deutschland ein, versucht Musliminnen zu ermutigen, für mehr Integration zu kämpfen. 


IlirFerraIlir Ferra wurde 1974 in der albanischen Hafenstadt Durrës geboren. Er studierte an der Universität Wien Übersetzung. 2008 erhielt er den Preis „Schreiben zwischen den Kulturen“.
Sein erster Roman „Rauchschatten“ wurde 2012 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet.
Er lebt mit seiner Familie in Wien, wo er als freier Autor und Übersetzer arbeitet.


Fridolin Schley

Fridolin Schley wurde 1976 in München geboren. Er studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film in München sowie Germanistik, Philosophie und Politik in schley copyright JulianeBrücknerMünchen und Berlin. Er promivierte über das Essaywerk von W. G. Sebald. Die ersten literarischen Bücher veröffentlichte er noch als Student. Dem Roman "Verloren, mein Vater“ folgten die Erzählbände "Schwimmbadsommer" und "Wildes Schönes Tier", der 2007 mit dem Tukan-Preis der Stadt München ausgezeichnet wurde. 2014 erschien der Essay-Foto-Band "Die Achte Welt". 2015 gab Fridolin Schley das Buch "Fremd" heraus, eine Anthologie gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. 2016 erschien die Novelle "Die Ungesichter". Daneben publizierte er Beiträge für Zeitungen und Anthologien, etwa für das Kursbuch oder die Süddeutsche Zeitung. Er lebt in München und arbeitet neben dem Schreiben als Redakteur des Literaturportals Bayern sowie als Verlagslektor.

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