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Mittwoch, 29. März 2017

Keine leichte Kost beim zweiten Balkanfilmtag

Eine Dokumentation von Marija Ristic und Nemanja Babic zeigte, wie Kommandanten brutaler Angriffe im Kosovo heute noch unbehelligt in Belgrad leben. Der Spielfilm "Unser Alltag" führte am Beispiel einer Familiengeschichte in Bosnien-Herzegowina die Frustration vor Augen, die aufgrund mangelnder Perspektiven derzeit auf dem Balkan herrscht. Ein vom Krieg traumatisierter Vater drangsaliert seinen arbeitslosen Sohn. Immerhin bietet das Ende einen Hoffnungsschimmer: Der Sohn findet nicht nur Arbeit - wenn auch auf Zeit - sondern auch eine Freundin. Sinnbildlich für ein gutes Ende, das es auch für Bosnien-Herzegowina geben kann.

Regisseurin Ines Tanovic war anwesend und stand gemeinsam mit Journalistin Danja Antonovic für ein Gespräch zur Verfügung.

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