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Dienstag, 28. März 2017

ERÖFFNUNG DER BALKANFILMTAGE

Das Programm startete mit dem Frauenchor "Bulgarka". Neben einer eigenen professionellen Musikbegleitung verfügt der Chor über ein breites Programm - von authentischen Volksliedern aus verschiedenen Regionen Bulgariens bis zu eigenen Kompositionen. Mit einer hohen künstlerischen Leistung bezauberte der Chor das Publikum mit bulgarischen Volksliedern.

Anschließend wurde der Film des bosnischen Regisseurs Danis Tanovic „Tod in Sarajevo“ präsentiert. Der Film basiert auf dem Theaterstück "Hotel Europa" des Franzosen Bernard-Henri Lévy. Er ist eine Satire auf politische Träume und Albträume. Er spielt in einem Hotel, von dem aus am 100. Jahrestag des Attentats von 1914, das als Auslöser für den Ersten Weltkrieg gilt, ein Appell für Frieden und Verständigung gestartet werden soll. Doch die Angestellten, seit Monaten ohne Lohn, planen einen Streik. Das Hotel wird zur Bühne von Hoffnung, Gewalt und Tod. Der Film gewann 2016 den Silbernen Bären auf der Berlinale.

Unter Moderation von Oliver Tataru wurde der Abend mit einem Gespräch zum Thema „Beitrag der Künstler mit Migrationshintergrund in der deutschen Gesellschaft“ abgerundet. Studenten der Filmhochschule, Filmemacher und Autoren haben in einem offenen Gespräch eigene Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht.

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